Sanierungsbonus – Förderstopp ist kurzsichtig

Sanierungsbonus – Förderstopp ist kurzsichtig

Das Umweltministerium hat die Förderung für den Sanierungsbonus geschlossen – mit der Begründung, dass der Kesseltausch pro eingesetztem Euro eine höhere CO₂-Einsparung bringe. Diese rein technische „CO₂-pro-Euro“-Rechnung ist jedoch viel zu kurz gedacht: Wer die thermisch-energetische Sanierung der Gebäudehülle ausbremst, prolongiert Energieabhängigkeit, riskiert höhere Systemkosten – und nimmt den Verlust von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen billigend in Kauf.

„Es ist unverständlich und frustrierend, dass ausgerechnet jene Maßnahme zurückgedrängt wird, die dauerhaft wirkt – nämlich die Reduktion des Energiebedarfs selbst“, sagt Peter Schmid, Vorstandsvorsitzender der GDI 2050. „Ein getauschter Kessel bleibt abhängig von Energieträgern und Strom. Eine sanierte Gebäudehülle macht unabhängiger – und zwar langfristig.“

Download Presseaussendung

Comments are closed.